Medical Training- Gemeinsam stark durch unangenehme Situationen

Jeder Hundemensch kennt es: Der Besuch beim Tierarzt steht an. Der sonst entspannte Buddie zittert, will nicht in die Praxis hinein oder versteckt sich unter dem Tisch. Es ist jedes Mal wieder eine Qual für deinen Buddie und auch für dich selbst. Doch das muss nicht sein! Es gibt Wege und Mittel deinen Hund stressfrei an den Besuch beim Tierarzt zu gewöhnen. Eine Antwort darauf ist das Medical Training. Ich persönlich bin ein riesiger Fan vom Medical Training, deshalb möchte ich dir dieses auch ausführlich in diesem Blogartikel vorstellen. Bitte beachte das dies ein rein informativer Beitrag über das Wieso und Warum ist. Ich berichte ausschließlich von meinen eigenen Erfahrungen. Das Training und die Ansätze können sehr unterschiedlich ausfallen, daher empfehle ich dir das Training zusätzlich mit einem Hundetrainer zu besprechen.

Zwei Hunde sitzen

Was ist eigentlich Medical Training?

Durch das Medical Training lernt dein Vierbeiner, bei Pflege- oder medizinischen Maßnahmen aktiv mitzumachen und zu kooperieren. Das Ziel des Trainings ist es, das dein Buddie eine positive Verknüpfung zu notwendigen Maßnahmen herstellt. Durch das Training wird dein Hund konditioniert bestimmte Situationen zu akzeptieren, so wird während der medizinischen Behandlung Stress minimiert und oftmals komplett vermieden. Da du deinen Vierbeiner auf Erfahrungen und Handlungen in Bezug auf tierärztliche oder pflegerische Maßnahmen vorbereitest, wird er wissen was auf ihn zukommt und lernt die Berührungen zuzulassen. Bei den Übungen wird mit Marker-Worten oder mit einem Klicker gearbeitet. Im Training werden Gegenstände wie eine Krallenschere, ein Maulkorb oder ein Fläschchen eingebunden, damit dein Hund diese in einem sicheren Umfeld kennenlernen kann.

Das Training besteht aus kleinschrittigen Einheiten, welche aufeinander aufbauen. Du arbeitest also mit deinem Hund ruhig, positiv stärkend und ohne Zwang. Nimm dir also wirklich die Zeit, die es braucht und übe bloß keinen Druck oder Zwang bei den Trainings auf deinem Buddies aus. Du kannst das Training in jedem Hundealter beginnen, auch schon im Welpenalter. Wenn du Schwierigkeiten beim Training hast, kann dir ein guter Hundetrainer helfen dieser begleitet nämlich gerne das Training deines Buddies.

Warum solltest du ein Medical Training mit deinem Hund machen?

Bei meinem Hund war schnell klar, dass ich das Medical Training rasch in sein „Trainingsprogramm“ einbinden werde. Schon als Welpe zeigte er eher unsichere und ängstliche Charakterzüge. Mir war es unfassbar wichtig, dass er keine Angst vor dem Tierarztbesuch hat. Ich wollte ihm unbedingt die nötige Sicherheit in unangenehmen Situationen geben. Dies gilt nicht nur ausschließlich für die Tierarztbesuche. Mit dem Training wollte ich ihm jegliche Angst vor wichtigen Pflegemaßnahmen nehmen, sodass er sich eben nicht zu Hause beim Pfoten-Check oder dem Ohrenreinigen wehrt.

Das alles habe ich mit dem Medical Training erreicht:

Wichtig zu wissen:

Mit dem Medical Training nimmst du deinem Hund die Angst und den Stress vorm Tierarzt oder minderst diese zumindest beträchtlich. Ebenso zu Hause profitierst du von diesem Training, alle Pflegemaßnahmen kannst du nun stressfrei und ohne Zwang durchführen. Auch das Risiko, das sich dein Hund verletzt, senkst du, mit einem korrekt durchgeführten Training, da die Gefahr von Aggressionsverhalten wie schnappen oder sich wehren gegen die nötigen Maßnahmen minimiert werden. Die Hund-Mensch-Beziehung wird gestärkt, nach einer Weile macht das Training sogar richtig Spaß und trägt zu einer gesunden und positiven Bindung bei. Leider müssen medizinische Maßnahmen bei vielen Hunden mit Zwang ausgeführt werden, da sie sich wehren oder auf diese ängstlich reagieren. Das Medical Training sorgt dafür, dass solch drastische Behandlungen nicht mehr nötig sein werden. Dein Vierbeiner trägt zur Lösung selbstständig bei und behält die Kontrolle über seinen Körper, schon dieser Fakt allein sorgt für Wohlbefinden und reduziert Stress!

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